Keine Etatkürzungen beim Bildungspaket

Quelle: obs-Bilddatenbank

"Wir schlagen vor, dass dieses Geld auf das Haushaltsjahr 2013 übertragen wird", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Er warnte zugleich davor, die Mittel zurückzufahren, da der Bedarf nach wie vor groß sei. Das eventuell nicht abgerufene Geld werde nicht für den allgemeinen Haushalt der Kommunen verwendet, sondern für Leistungsverbesserungen für die betroffenen Kinder genutzt.

Landsberg fügte hinzu, dass von den vom Bund zur Verfügung gestellten 1,2 Milliarden Euro 400 Millionen allein für Schulsozialarbeit ausgegeben worden seien. Zudem dauere es erfahrungsgemäß einige Zeit, bis sich ein derartiges neues System etabliert habe. Im Jahr 2012 habe sich das Bildungspaket noch in der „Aufbauphase“ befunden, die Abfragequote von derzeit rund 60-70 Prozent werde in den kommenden Jahren voraussichtlich noch ansteigen.

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