Das Superkommunalwahljahr 2014

Foto: Norbert Staudt_pixelio.de

„Schlechte Kandidaten werden gewählt, von guten Bürgern, die nicht zur Wahl gehen“, betonte Thomas Jefferson schon vor über 250 Jahren. Der amerikanische Politiker und dritte Präsident der USA hob hervor, was der Gang zur Urne bedeutet: Demokratie lebt davon, dass Bürgerinnen und Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Lohnt es sich zur Wahl zu gehen oder nicht? Gerade diese Frage stellen sich auch in diesem Jahr wieder viele Bürgerinnen und Bürger. Was geschieht eigentlich mit meiner Stimme? Der Wählerwille ist die Grundlage für die politischen Entscheidungen während der nächsten Wahlperiode. Insgesamt werden 2014 in elf Bundesländern etwa 350 000 Mandatsträger neu gewählt. Nachdem Bayern bereits im März gewählt hat, stehen am 25. Mai 2014 in zehn weiteren Bundesländern die Kommunalwahlen noch an. Es geht somit nach dem ereignisreichen Jahr 2013 mit der Bundestagswahl hinsichtlich der Gestaltung der politischen Landschaft Deutschlands nicht weniger spannend weiter.

Kommunalpolitik gestaltet Gesellschaft

Gerade der kommunalen Ebene kommt in unserem Staatsgefüge eine besondere Bedeutung zu. Städte und Gemeinden sind nicht nur die Keimzelle der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland, sondern stellen die Grundlage unserer Gesellschaft dar. Denn die Bürgerinnen und Bürger begreifen sich in erster Linie als Bürger ihrer Stadt oder Gemeinde. Die Kommune ist der entscheidende Ort, an dem Bürger und Staat direkt in Verbindung stehen. Überschaubare und zugängliche politische Einheiten auf Gemeindeebene lassen die notwendige Partizipation und politische Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung ihrer örtlichen Angelegenheiten zu. Kommunalwahlen ermöglichen es den Menschen vor Ort viel mehr als überregionale Wahlen mit den örtlichen Kandidaten „auf Tuchfühlung“ zu gehen… (...)

Der vollständige Artikel, der in der Zeitschrift „Stadt und Gemeinde“ erschienenen ist, kann hier als PDF-Dokument nachgelesen werden.

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