Neues deutschlandweites Online-Fundbüro geht in Cottbus an den Start

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Matchfix geht mit der neuen überregionalen Fundsachen-Plattform Deutschlands an den Start. Sie ist speziell für Städte und Gemeinden ausgelegt, die sich kostenlos anschließen können. Die erste Stadt, die sich der Plattform angeschlossen hat, ist Cottbus. Die Kommune in Brandenburg mit seinen rund 100.000 Einwohnern bietet damit einen zusätzlichen, innovativen Service für seine Bürger im Internet an. Auf der Seite www.matchfix.de können Bürger einen von ihnen gefundenen Gegenstand direkt melden. Umgekehrt kann jeder, der etwas verloren hat, rund um die Uhr überprüfen, ob sein Eigentum schon gefunden wurde. Beide Seiten sparen sich den Weg ins Fundbüro.

„Für uns ist dieser neue, moderne Dienst eine ideale Ergänzung zu unserem Fundbüro, das auch weiterhin die örtliche Anlaufstelle bleibt“ sagt Holger Kelch, Bürgermeister der Stadt Cottbus. „Fundsachen haben neben ihrem Wert auch etwas Emotionales. Durch die Vernetzung mit anderen Fundbüros haben unsere Bürger eine weit höhere Chance, ihre verlorenen Sachen schnell zurückzuerhalten - egal wo sie sie verloren haben.“

Der Geschäftsführer und Co-Gründer von Matchfix, André Schulz ergänzt: „Mit Matchfix geht das Fundbüro im Internet für Deutschland online. Wir verändern damit grundlegend den Lost & Found-Markt.“ Nur etwa ein Viertel der Fundsachen, die in Fundbüros abgegeben werden, werden von ihren Eigentümern auch abgeholt - weil viele nicht wissen, wo sie etwas verloren haben. Dieser Anteil soll mit dem neuen Dienst steigen – zur Freude der Bürger. „Umgekehrt landen viele Fundsachen nicht in Fundbüros, weil Findern der Weg dorthin zu mühsam ist“, so Schulz. „Dieser Aufwand entfällt mit Matchfix. In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir weitere Fundbüros nicht nur von Städten und Gemeinden in ganz Deutschland, sondern auch von Verkehrsunternehmen an unsere Plattform anbinden. Die Gespräche dazu laufen bereits.“

Das Neue ist, dass Finder nach ihrer Meldung auf der Plattform ihren Fund einfach mit nach Hause nehmen können, um ihn dort zu verwahren. Dies ist bisher nicht möglich gewesen. „Für die Bürger ist das ein enormer Vorteil und gelebte Bürgernähe in Zeiten des Internets. Die Städte und Gemeinden werden durch Matchfix nachhaltig entlastet“, sagt Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. „Die Vernetzung der Fundbüros ist dringend geboten, weil kein Verlierer weiß, wo er etwas verloren hat und er heute mehrere Fundbüros anrufen muss. Das ist nicht mehr zeitgemäß.“

Über Matchfix
Die Matchfix Deutsches Suchforum GmbH wurde im Jahre 2012 von Jürgen Hohnen, ehemaliger Staatssekretär im Ministerium des Innern des Landes Brandenburg, und Dr. André Schulz, Vorstand der Schulz & Associates AG, in Berlin gegründet. Matchfix entwickelt und betreibt Suchforen im Internet zur Suche von Personen und Gegenständen mit gesellschaftlicher Relevanz unter Einsatz moderner Textmining-Methoden. Mit der Stadt Cottbus startet das Fundsachenforum. Weitere Foren sind in Vorbereitung: ein Unfallforum, auf dem Betroffene von Unfällen oder von Unfallflucht Zeugen suchen können, steht vor der Fertigstellung. Mit diesem Forum soll der Unfallflucht entgegengewirkt und das Finden von Zeugen erleichtert werden.
Demo-Film über die Funktionsweise der Plattform: https://app.box.com/matchfixdemo

Ansprechpartner
Dr. André Schulz, Tel. (030) 3101 3108, Mobil (0177) 44 66 700, presse@matchfix.de
Matchfix Deutsches Suchforum GmbH, Greifswalder Straße 200A, 10405 Berlin

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