Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“

Die Bundeswehr leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit unserer Gesellschaft, der nur durch die Einsatzbereitschaft der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und ihrer Familienangehörigen erbracht werden kann. Davon profitieren Städte und Gemeinden – oft auch ganz direkt wenn die Bundeswehr bei Naturkatastrophen wie Fluten oder Stürmen hilft.

Der Preis "Bundeswehr und Gesellschaft" wurde 2015 erstmals ausgeschrieben. Für die zweite Ausschreibung können bis zum 28. April 2016 Bewerbungen oder Vorschläge eingereicht werden. Der Preis wird jährlich durch die Bundesministerin der Verteidigung öffentlich vergeben. Beim Preis handelt es sich um eine Skulptur, eine Urkunde und ein Preisgeld von 2.500,-- €.

Die vielen eingereichten Vorschläge vom letzten Jahr haben gezeigt, wie groß die gesellschaftliche Wertschätzung für die Bundeswehr und ihre Angehörigen ist.

Eine Zielsetzung des Wettbewerbes 2016 ist es, für die vielen bestehenden Initiativen, Ideen und das gezeigte Engagement Wertschätzung und Öffentlichkeit herzustellen. Der Preis soll Einzelpersonen oder Institutionen würdigen, die sich in besonderem Maße für die Belange der Bundeswehr oder ihrer Angehörigen in Öffentlichkeit und Gesellschaft einsetzen. Das Verhältnis zwischen Bundeswehr und Gesellschaft soll weiter vertieft und langfristig gefestigt werden.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund kann Personen und Projekte zur Auszeichnung vorschlagen. Die vorgeschlagenen Personen/Projekte sollten sich in besonders hohem Maße für die Bundeswehr, ihre Soldatinnen und Soldaten oder die zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im In- und Ausland eingesetzt haben.

Auszeichnungsfähig sind auch Personen/Initiativen, die das Thema „Bundeswehr und Gesellschaft“ durch Aufführungen, Verfilmungen oder bedeutende Publikationen einer größeren Öffentlichkeit sichtbar gemacht haben.

Vorschläge, die im letzten Jahr eingereicht, aber nicht ausgezeichnet wurden, dürfen gerne wieder vorgeschlagen werden! Sie werden allerdings nicht automatisch wieder berücksichtigt, sondern müssen neu eingereicht werden.

Der Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“ wird in folgenden vier Kategorien verliehen:

(1) Bildung,
(2) Gebietskörperschaften,
(3) Kultur sowie
(4) Vereine und Einzelpersonen.

In die Kategorie „Gebietskörperschaften“ fallen Einzelpersonen, Institutionen oder Initiativen, die sich auf der Ebene der Gemeinden, Kommunen und Landkreise in besonderer Weise um das Verhältnis von Bundeswehr und Gesellschaft verdient gemacht haben, z. B. Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter, Bürgermeisterinnen bzw. Bürgermeister oder Landrätinnen bzw. Landräte, die sich in außergewöhnlichem Maße für die Belange der Bundeswehr oder ihren Angehörigen im In- und Ausland eingesetzt haben.

Vorschläge von Städten und Gemeinden sind nicht auf die Kategorie „Gebietskörperschaften“ beschränkt, sondern können für alle Kategorien gemacht werden.

Vorschläge für die Auszeichnung mit dem Preis „Bundeswehr und Gesellschaft müssen bis zum 28. April 2016 - mit einer kurzen Begründung versehen - eingereicht werden, damit ein vom Bundesverteidigungsministerium berufener Ausschuss, zu der das Geschäftsführende Präsidialmitglied des DStGB, Dr. Landsberg, gehört, der Bundesministerin der Verteidigung eine Empfehlung zur Auszeichnung geben kann. Bitte senden Sie Vorschläge per Mail an: monika.gesierich@dstgb.de

Anmerkung

Der DStGB begrüßt, dass das Bundesverteidigungsministerium den Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“ gestiftet hat. Wir unterstützten das Anliegen, Personen und Initiativen für Projekte und das Engagement auszuzeichnen sowie die Verbindung von Bundeswehrangehörigen und ihren Familien mit der Gesellschaft zu vertiefen. Die Bundeswehr leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit unserer Gesellschaft, der nur durch die Einsatzbereitschaft der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und ihrer Familienangehörigen erbracht werden kann.

Der DStGB ruft daher gerne die Städte und Gemeinden auf, ihnen bekannte Personen, Initiativen und Projekte einschließlich des eigenen Engagements zur Auszeichnung vorzuschlagen.

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