Dr. Uwe Brandl wieder Präsident des DStGB

Dr. Uwe Brandl (63) ist seit dem Jahr 1993 Erster Bürgermeister der Stadt Abensberg im Landkreis Kelheim (Bayern) und wurde im Jahr 2017 zum insgesamt fünften Mal wiedergewählt. Beim Deutschen Städte- und Gemeindebund hatte er seit dem Jahr 2003 das Amt eines Vizepräsidenten inne, in den Jahren 2018 bis 2020 war er Präsident des Verbandes und seit Juli 2020 Erster Vizepräsident. Nun rückt er erneut an die Spitze des Kommunalverbandes.

Wir erleben derzeit ein Nebeneinander von Krisen, wie wir es seit Bestehen der Bundesrepublik nicht gekannt haben. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten sind starke Städte und Gemeinden besonders wichtig“, blickt Brandl auf seine nun beginnende zweite Amtszeit.

Als zentrales Thema der kommenden Jahre sieht Brandl die Frage einer grundlegenden Bestandsaufnahme der staatlichen Leistungen. „Wir können in diesen Zeiten vieler Krisen nicht immer neue Dinge versprechen, die dann in den Kommunen umgesetzt werden müssen. Auch in einem reichen Land wie Deutschland ist die Leistungsfähigkeit des Staates nicht unbegrenzt.“ Der neue Präsident fordert von Bund und Ländern, die Kommunen weiterhin zu unterstützen und für die zentralen Zukunftsfragen, wie etwa Digitalisierung und Energiewende, ausreichend Finanzmittel bereitzustellen.

Der bisherige Präsident des DStGB, Bürgermeister Ralph Spiegler, übernimmt ab sofort das Amt des Ersten Vizepräsidenten beim kommunalen Spitzenverband. Er wird dabei von drei weiteren Vizepräsidenten unterstützt: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, Bernward Küper, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt sowie Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort, bilden gemeinsam mit Brandl und Spiegler die Spitze des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

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