EIF-Projekt: Interkulturelle Öffnung der Verwaltung

An dem zu 50% durch den Europäischen Integrationsfonds (EIF) geförderten Projekt können insgesamt 20 Kommunen aus ganz Deutschland mit einer Einwohnerzahl ab 40.000 teilnehmen. Es zielt darauf ab, Strukturen der interkulturellen Öffnung in Kommunen durch einen partizipativen Prozess zu verbessern. Interessierte Kommunen können sich bis 31.12.2012 um eine Projektförderung bewerben (Infos unter www.imap-institut.de). Der DStGB unterstützt die Erforschung und Verbreitung des Wissens über Prozesse interkultureller Öffnung der Verwaltung. Das Institut für interkulturelle Management- und Politikberatung (imap) ist wie der DStGB Kooperationspartner beim Forschungs-Praxis-Projekt „Integrationspotenziale ländlicher Regionen im Strukturwandel“ (www.integrationspotenziale.de) der Schader Stiftung.

Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung ist ein Bestandteil einer auf Kundenorientierung ausgerichteten Verwaltungsmodernisierung. Sie kann dazu beitragen, den Zugang von Menschen mit Migrationshintergrund zu Behörden, Diensten und Einrichtungen zu verbessern. Der Prozess ist angelegt als eine Weiterentwicklung der Strategie, der Kultur und der Struktur der Verwaltung. Weitere Informationen zur interkulturellen Öffnung von Verwaltungen stellt das imap Institut in einem Factsheet IKÖ unter www.imap-institut.de zur Verfügung.

Das imap-Projekt zur interkulturellen Öffnung der Verwaltung soll das Projektziel insbesondere durch folgende Elemente des Projektes erreichen:

  • die strategische Entscheidung für einen Prozess interkultureller Öffnung der Verwaltung
  • die bedarfsorientierte Schulung von Entscheidungsträgern und Mitarbeiterschaft aus verschiedenen Ebenen der kommunalen Verwaltung
  • die Vernetzung mit Migrantenorganisationen und Lotsenstrukturen vor Ort durch Workshops
  • den interkommunalen Austausch mit den anderen teilnehmenden Kommunen

In der Vorbereitungsphase des Projekts wurden bundesweit Kommunen online zum Stand interkultureller Öffnung befragt. Parallel dazu wurden qualitative Interviews mit Migrantenvertreterinnen und Migrantenvertretern durchgeführt. Diese Ergebnisse dienen als Grundlage für die Umsetzungsphase, bei der in 20 ausgewählten Kommunen Projekte zur interkulturellen Öffnung durchgeführt werden. Die Projekte werden durch einen interkommunalen Austausch mit einem Newsletter und der Durchführung mehrerer Konferenzen unterstützt. Zur Qualitätssicherung wird das Projekt durchgängig von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. 

Bei Fragen zum EIF-Projekt kontaktieren Sie bitte das imap Institut per Email an info@ imap-institut.de oder fragen Sie den Ansprechpartner, Herrn Johannes Groß, Projektmanager, 0211/ 513 69 73-14.