Kommunal Global Engagiert

Kommunen können in der Entwicklungspolitik viel bewegen. Deutsches kommunales Know-how wird von vielen Kommunen des Globalen Südens nachgefragt. Dabei stehen beispielsweisen Fragen zur kommunalen Selbstverwaltung, Grundversorgung oder lokale Maßnahmen gegen den Klimawandel im Fokus. Mit ihren Partnern im Globalen Süden tauschen sich Kommunen zu ähnlichen Herausforderungen aus und entwickeln gemeinsam Lösungen. Die kommunale Entwicklungspolitik ist keineswegs eine „Einbahnstraße“: Bei zahlreichen Themen können auch die deutschen Kommunen von der Erfahrung ihrer Partner profitieren. Beispielsweise haben viele Kommunen im Globalen Süden einen großen Erfahrungsschatz im Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen, da der Klimawandel dort schon weiter voran geschritten ist.

Schon jetzt engagieren sich über 800 deutsche Kommunen in der Entwicklungspolitik. Nun macht sich die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) auf den Weg, noch mehr Kommunen für die Entwicklungspolitik zu begeistern und mit ihrem Wissen zur nachhaltigen Entwicklung der Welt beizutragen. Dazu hat die SKEW nun eine neue Broschüre veröffentlicht, die mit guten Beispielen aus engagierten Kommunen inspiriert und den vielfältigen praktischen Nutzen und Mehrwert kommunal-entwicklungspolitischen Handels aufzeigt. Sie kann heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden.

Die Broschüre wurde im Rahmen der Mobilisierungskampagne „Kommunal global engagiert“ entworfen und veröffentlicht. Die Kampagnenwebseite bietet viele weitere Informationen zu den vielfältigen Engagementmöglichkeiten für Kommunen in der Entwicklungspolitik.


Von Hanna Ewert (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) und Jonas Wiggers (DStGB)

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(Bild: © Engagement Global)