Soziales

Wettbewerb zum Marie Simon Preis 2021 für innovative Pflegeprojekte gestartet

Seit dem vergangenen Jahr steht die Betreuung pflegebedürftiger oder älterer Menschen im Zuge der Corona-Pandemie besonders im Fokus der Öffentlichkeit. In einer alternden Gesellschaft sollte uns die menschenwürdige Betreuung und Begleitung dieser Personengruppen mehr bedeuten als eine reine Versorgungsleistung. Doch die Realität sieht häufig anders aus. Die Pflege und die Leistung der Pflegenden finden zu wenig Beachtung. Überlastung oder Einsamkeit prägen oftmals den Alltag. 

Umso wichtiger ist es deshalb, die vielen herausragenden Projekte und Initiativen, die sich für eine bessere Pflegesituation starkmachen und dies auch in der Praxis umsetzen, entsprechend zu würdigen, ihr Engagement auszuzeichnen und ihren Projekten Bekanntheit zu verschaffen. Vor dem Hintergrund der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie erhält dieses Engagement auch 2021 einen besonderen Stellenwert. Engagierte Initiativen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und Solidarität entstehen lassen, verdienen unsere größte Anerkennung. Es wurden bereits viele kreative Lösungsansätze und Projekte entwickelt, um Lücken in der pflegerischen Versorgung zu schließen oder altersgerechte Strukturen zu schaffen. 

Bewerbungen für den Marie-Simon-Preis können ab sofort bis zum 25. Juli 2021 eingereicht werden. Der DStGB ruft die Städte und Gemeinden auf, sich am Wettbewerb zu beteiligen.

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