Kommunen bei aktiver Bodenpolitik nachhaltig unterstützen

Die aktuellen Problemlagen im Städtebau betreffen insbesondere wachsende Städte in Ballungsräumen; sie sind gekennzeichnet durch ein zunehmendes Auseinanderklaffen des Wohnraumbedarfs für eine wachsende Bevölkerung und dem Mangel an verfügbaren baureifen Flächen zur Deckung dieses Bedarfs insbesondere für preiswerten Wohnraum. Aber auch der Stadt-Umland-Bereich sowie der ländliche Raum benötigen Lösungen für eine Nachverdichtung, für heranrückende Wohnbebauung an Gewerbe und Landwirtschaft sowie für ein praxisgerechtes und verträgliches Mischungsverhältnis von Wohnen und Gewerbe. Trotz des vorgelegten Entwurfs und seiner vorgeschlagenen Regelungen bedarf es noch einer vertieften Prüfung der von der AG Aktive Liegenschaftspolitik im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen vorgeschlagenen Weiterentwicklung des bodenrechtlichen Instrumentariums zur Erleichterung der Baulandmobilisierung. Die Städte und Gemeinden müssen bei einer aktiven Bodenpolitik nachhaltig unterstützt werden.

Zum Thema "Kommunale Bodenvorratspolitik und Erbbaurechte“ veranstaltet der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier sowie dem DStGB eine Fachtagung. Die Veranstaltung findet am 03. und 04. November 2016 in Hoppstädten-Weiersbach statt. Weitere Informationen finden sich hier.

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