Gemeinsam die grüne Stadt von morgen entwickeln

BarCamp Teilnehmer informieren sich über die Workshops, die für sie angeboten werden. Die Themen wurden dabei teilweise von ihnen selbst eingereicht...

Im Fokus der Veranstaltung lagen Themen rund um die Entwicklung einer nachhaltigen und ökologisch orientierten Stadt: der „Green City“. Dabei ermöglichte das innovative Veranstaltungsformat den Teilnehmern die selbstständige Gestaltung der Diskussionsforen. Auf diese Weise konnten von den Konferenzbesuchern in 16 Workshops insgesamt 22 Themen angeboten werden. Die Schirmherrschaft des BarCamp trug Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA).

Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU, eröffnete das BarCamp und wies dabei auf die zahlreichen Fördermöglichkeiten der Stiftung auch für kommunale Projekte hin. Die Bedingungen, die für den Erfolg eines angestrebten Wandels einer Stadt oder Gemeinde hin zur Green City erfüllt sein müssen, erläuterte im Anschluss Dr. Kora Kristof, Leiterin der Grundsatzabteilung des UBA. Neben einer mitreißenden Idee und einer klaren Strategie zu deren Umsetzung, sei entscheidend, etwaige Widerstände nicht zu bekämpfen, sondern im Gegenteil für sich zu nutzen.

v.l.n.r.: Thorsten Bullerdiek, NSGB, Prof. Ralf Kleinfeld, Universität Osnabrück, Franz-Reinhard Habbel, DStGB, Sine Schnitzer, BUND-Jugend, Dr. Kora Kristof, UBA, Dr. Fritz Brinkwedde, DBU, Detlef Gerdts, Stadt Osnabrück

In der anschließenden Podiumsrunde diskutierten die oben genannten Referenten mit Thorsten Bullerdiek, Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt der Stadt Osnabrück, Professor Ralf Kleinfeld von der Universität Osnabrück und Sine Schnitzer, Vertreterin der BUND-Jugend, unter der Moderation von Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des DStGB, mögliche Szenarien zur Erreichung des Ziels „Green City 2020“. 

Das Besondere am BarCamp-Format ist, dass die Agenda der Tagung durch die Teilnehmer selbst gestaltet und ausgefüllt wird. Die in diesem Zusammenhang notwendige Sessionplanung wurde im ZUK von Zukunftslotse Moritz Avenarius aus Hamburg geleitet.

Moritz Avenarius, Zukunftslotse

Die Vielfalt der durch die Sessioninhaber in einminütigen Kurzvorstellungen dargestellten Themen rund um die Green City war dabei beeindruckend. Von der Idee eines Klimasparbuchs, Perspektiven von Mobilität im Jahr 2030, Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung, Energieeffizienter Stadtbeleuchtung, Nachhaltigkeit in der Öffentlichen Beschaffung bis hin zu Konzepten von „grünen“ Veranstaltungen von morgen reichte das Angebot. Nach vier Sessionphasen und insgesamt 16 Workshops endete die ungewöhnliche Tagung mit der Vorstellung der Ergebnisse aus den Workshops vor allen BarCampern.

In kreativer Atmosphäre konnten somit unterschiedlichste Ideen, Erfahrungen und Erwartungen der Teilnehmer zur „Green City“ ausgetauscht und weiterentwickelt werden. Die Dokumentation der Ergebnisse, sowie Ton- und Videomaterial wird in Kürze auf dieser Homepage veröffentlicht.

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