Bundesweiter Wettbewerb „Mission Olympic“

DSTGB-Präsident Christan Schramm ruft nun alle Städte und Gemeinden auf, sich zu bewerben: „Mission Olympic hat bisher in den teilnehmenden Städten zu einem Aufschwung für Sport und Bewegung, aber auch zu einem verstärkten Gemeinschaftsgefühl in den Kommunen geführt. Die Teilnahme lohnt sich also.“ 


Bis zum 30. Juni 2013 können sich alle deutschen Städte und Gemeinden bewerben (www.mission-olympic.de/bewegtestaedte/). Bei der Suche nach der „aktivsten Stadt“ wird zwischen zwei Größenkategorien unterschieden: Der erste Platz wird sowohl an eine kleine Stadt oder Gemeinde (bis 30.000 Einwohner) als auch an eine mittelgroße oder große Stadt (ab 30.000 Einwohner) vergeben. Der Sieger der ersten Kategorie erhält 30.000 Euro, der Gewinner der zweiten Kategorie 45.000 Euro für die örtliche Sportinfrastruktur. Auf die Zweitplatzierten warten Geldpreise zwischen 10.000 und 15.000 Euro. Da Coca-Cola und DOSB insbesondere auch den Gemeinsinn und den bürgerschaftlichen Einsatz fördern möchten, werden zudem weitere fünf besondere städtische Projekte und fünf bürgerschaftliche Initiativen mit jeweils 2.000 Euro bedacht.

Aus den eingegangenen Bewerbungen wählt die unabhängige Jury zuerst die Kandidatenstädte aus. Diese sollten anschließend in der zweiten Projektphase so viel sportliche Initiativen oder Gruppen wie möglich aktivieren und für eine Teilnahme motivieren. Hier können sich Vereine, Privatpersonen aber auch Unternehmen oder andere Institutionen einbringen. Anhand von Qualität und Anzahl der sportlichen Initiativen wählt die Jury vier Finalstädte aus. In den zwei Größenkategorien wird nun um den obersten Podestplatz gerungen: Die vier Finalisten richten jeweils ein großes Sportfest aus, an dem sich vor allem auch öffentliche Einrichtungen und Unternehmen beteiligen sollten. Es folgt ein „24-Stunden-Sporttag“, bei dem die Anzahl der sportlichen Aktivitäten gezählt wird. Für die Bewertung der Finalstädte werden die Ergebnisse aus allen drei Wettbewerbsphasen zusammengefasst.

Walter Schneelock vom DOSB zeigt sich sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung des Wettbewerbs: „Fast 1,6 Millionen aktive Menschen bei den Finalveranstaltungen und 194 Bewerberstädte zeugen von einer echten Breitensport-Bewegung, die der Wettbewerb initiiert hat. Ich freue mich über diese positive Entwicklung und bin gespannt auf die kreativen Bewerbungen der Städte und Gemeinden.“