Difu-Seminar zur Elektromobilität in ländlichen Räumen

Eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bis 2020 und damit die Mobilität perspektivisch auf neue Grundlagen zu stellen, bleibt ein Ziel der Bundesregierung. Die öffentliche Diskussion fokussiert dabei meist auf die Situation in großen Städten. Hierzu hat die Diskussion in der Nationalen Plattform Elektromobilität viel beigetragen, weil ein wesentliches Kundenpotenzial für die hochpreisigen Elektrofahrzeuge in den großen Städten bzw. deren Umland vermutet wurde.

Die Nutzung von Elektrofahrzeugen ist in großen Städten jedoch vor allem unter dem Aspekt der lokalen Emissionsfreiheit von besonderem Nutzen. Die Anwendung in ländlichen Räumen sowie in Klein- und Mittelstädten ist verkehrlich von mindestens gleich großem Nutzen. Auch die Vorteile der lokalen Emissionsfreiheit schlagen hier in gleicher Weise zu buche.

Unter dem Titel „Elektromobilität in ländlichen Räumen – Hoffnungen, Erfahrungen, Perspektiven“ veranstaltet das Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Urbanistik am 07. Juli 2014 in Erfurt ein entsprechendes Seminar. Die wesentliche Zielsetzung ist es, Elektromobilität in ländlichen Räumen durch die Erfahrungen von Experten zu betrachten. Dabei sollen Umsetzungshemmnisse sowie bestehende Probleme identifiziert und mögliche Lösungen entwickelt werden. Das Seminar findet statt in der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist durch die Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur unentgeltlich. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund wird im Rahmen des Seminars künftige Rolle von Elektromobilität in Klein- und Mittelstädten beleuchten.

Nähere Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung finden sich unten zum Download.

(Carsten Hansen, DStGB)

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