Aktionstag "Kommunen am Limit"
Am 22. Juni 2026 setzen Städte, Landkreise und Gemeinden bundesweit ein gemeinsames Zeichen: Kommunen am Limit.
Denn vor Ort wird sichtbar, was auf dem Spiel steht, wenn Aufgaben wachsen, aber die nötige Finanzierung ausbleibt: Kitas, Schulen, Jugendangebote, Schwimmbäder, Kultur, Mobilität, soziale Unterstützung und vieles mehr. Kommunale Finanznot ist keine abstrakte Zahl – sie betrifft den Alltag aller Menschen.
Hintergrund des Aktionstags
Die kommunalen Spitzenverbände rufen alle Städte, Kreise und Gemeinden in Deutschland am 22. Juni zu einem bundesweiten Aktionstag unter dem Titel „Kommunen am Limit“ auf. Ziel ist es, in einer flächendeckenden deutschlandweiten Kampagne mit Aktionen vor Ort auf die finanzielle Situation der Kommunen aufmerksam zu machen und den Bürgerinnen und Bürgern deutlich zu machen, welche Leistungen und Angebote vor Ort durch die fehlenden Finanzmittel bedroht sind.
An wen richtet sich der Aktionstag?
Der Aktionstag adressiert Bürgerinnen und Bürger sowie die Politik in Bund und Ländern. Den Bürgerinnen und Bürgern soll vermittelt werden, dass die kommunale Finanznot keine abstrakte Zahl ist. Gegenüber der Politik lautet die Forderung, das kommunale Finanzierungsdefizit zu beseitigen und den Grundsatz „Wer bestellt, bezahlt“ mit Leben zu füllen.“
Beteiligung dringend gewünscht!
Der Aktionstag wird umso stärker wirken, desto mehr Städte und Gemeinden sich beteiligen. Vorschläge für Aktionen vor Ort sowie die Kommunikation gegenüber Bürgerinnen und Bürgern, der Politik, der lokalen Presse und die sozialen Medien finden sich in einem Aktionsmanual. Selbstverständlich können vor Ort auch eigene Ideen entwickelt und umgesetzt werden. Es wäre wünschenswert, wenn auch diese unter dem Titel „Kommunen am Limit“ stattfinden.“
Lassen Sie uns gemeinsam mit unzähligen anderen Städten, Kreisen und Gemeinden ein starkes Zeichen zur Rettung der Kommunen setzen.
Kontakt und Informationen für Kommunen und Interessierte
Bei Fragen zum Aktionstag wenden Sie sich bitte an Ihre Mitgliedsverbände auf Landesebene oder die Pressestelle des Deutschen Städte- und Gemeindebundes:
Alexander Handschuh (Sprecher des DStGB): alexander.handschuh@dstgb.de
Janina Salden (Stellvertretende Sprecherin des DStGB): janina.salden@dstgb.de
Birgit Pointinger (Assistentin Presseabteilung): birgit.pointinger@dstgb.de
Alle Materialien rund um den Aktionstag können für die Aktionen vor Ort bestellt werden. Zudem stehen Druckvorlagen und Social-Media-Vorlagen zur Verfügung, die mit eigenen Inhalten gefüllt werden können. Alle Details dazu finden sich in dem Aktionsmanual, das die Kommunen über ihre Landesverbände beziehen können.
