Positionspapier
Smarte Städte und Regionen strukturell und nachhaltig absichern
Entscheidend ist jetzt, die in den vergangenen Jahren aufgebauten digitalen Strategien, kommunalen digitalen Basisinfrastrukturen, Lösungen und Kooperationsmodelle zu verstetigen und erfolgreiche Ansätze in die Fläche zu tragen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass erreichte Fortschritte verloren gehen und immense Chancen vertan werden, die kommunale Daseinsvorsorge zukunftsfähig weiterzuentwickeln, Verwaltungen zu entlasten und die Handlungsfähigkeit der Kommunen und auch kommunaler Unternehmen zu stärken.
Darüber hinaus braucht das Thema jetzt eine neue politische Initiative, denn es geht nicht allein um die Sicherung des Erreichten, sondern darum, die digitale Transformation der Kommunen aktiv voranzutreiben.
In einem gemeinsamen Papier formulierten der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag sowie bitkom, KGSt und VKU die gemeinsamen Erwartungen an die Bundesregierung:
- „Smarte Städte und Regionen“ als Thema in der aktuellen Digitalpolitik verankern
- Interoperable und anschlussfähige digitale Basisinfrastrukturen für die kommunale Daseinsvorsorge schaffen
- „Marktplatz Deutschland Digital“ um „smarte Städte und Regionen“-Lösungen erweitern und zu echtem Beschaffungs- und Skalierungsinstrument ausbauen
- Beratungs- und Unterstützungsangebot für Kommunen zur Umsetzung smarter Städte und Regionen etablieren
