Pressemitteilung

Kommunen erwarten bessere Kommunikation und klare Strategie bei Digitalvorhaben

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland befassten sich in Schwandorf intensiv mit verschiedenen digitalpolitischen Vorhaben des Bundes. Eine zentrale Rolle nahm dabei die EUDI-Wallet ein. Diese „digitale Brieftasche“ soll unter dem Namen „d-you“ ab Januar 2027 als Smartphone-App zur Verfügung stehen und es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, ihre Identität nachzuweisen und digitale Dokumente zu speichern. „Die Wallet kann ein wichtiger Baustein für ein digitales Deutschland sein. Es ist gut, dass mit dieser App Personalausweis oder Führerschein digital zur Verfügung stehen und auch im Alltagsleben genutzt werden können“, so Feller. Im Ausschuss wurde allerdings deutlich, dass es bei Städten und Gemeinden noch eine Reihe offener Fragen gibt, etwa mit Blick auf die Einbindung in die Verwaltungsprozesse. „Die Zeit bis Januar ist knapp, daher erwarten wir vom Bund, dass er die Kommunen jetzt sehr schnell mit allen notwendigen Informationen versorgt“, forderte Feller.

Auch über weitere Vorhaben, wie etwa den „Deutschland-Stack“ und die „Deutschland-App“, wurde intensiv diskutiert. Große Hoffnungen setzen die Kommunen in den Deutschland-Stack, der zentrale Basiskomponenten für die Verwaltungsdigitalisierung bereitstellen soll. „Digitale Lösungen können große Effizienzvorteile bieten. Daher ist es richtig, dass wichtige Bausteine einheitlich und zentral zur Verfügung stehen werden“, so Feller. „Es muss nicht länger jedes Land oder sogar jede Kommune das Rad neu erfinden“. Gleichzeitig wurde die Erwartung formuliert, dass die Städte und Gemeinden frühzeitig in die Projekte eingebunden werden. „Bei der Kommunikation ist noch Luft nach oben. Es muss aber allen klar sein: Digitalisierung findet in den Kommunen statt. Ohne uns funktioniert es nicht“, stellte der Ausschussvorsitzende klar.

Der Ausschuss für Digitalisierung befasste sich schließlich auch mit der Ansiedlung von neuen, leistungsstärkeren Rechenzentren. Mit der zunehmenden Nutzung von KI und der Verlagerung von digitalen Lösungen in die Cloud steigt auch der Bedarf an Rechenleistung. „Es ist gut, dass wir die Kapazitäten in Deutschland ausbauen wollen. Wenn wir als Land digitaler werden, müssen wir auch die entsprechenden Datenverarbeitungskapazitäten schaffen“, betonte Feller. Allerdings stellt die Ansiedlung neuer Rechenzentren eine Reihe von Anforderungen an die Kommunen, etwa bei der Stromversorgung oder der Nutzung der entstehenden Abwärme. „Wenn wir uns vor Ort für die Ansiedlung engagieren, wollen wir auch an der immensen Wertschöpfung durch die Rechenzentren beteiligt werden“, stellte Feller klar. Der Ausschuss begrüßte daher ausdrücklich die geplanten Änderungen im Gewerbesteuergesetz, durch die Standortkommunen steuerlich bessergestellt sein sollen. „Das ist ein guter erster Schritt, reicht aber noch nicht aus. Wir reden hier über Milliardeninvestitionen und sehr hohe Gewinne. Für uns ist klar, dass die Kommunen an der Wertschöpfung noch stärker partizipieren müssen, vor allem zum Wohle ihrer Bürgerinnen und Bürger“, so Feller abschließend. 

Weitere Informationen:

Mehr zum Thema:

 

Hilfe zur Barrierefreiheit

  • Allgemein

    Wir sind bemüht, unsere Webseiten barrierefrei zugänglich zu gestalten. Details hierzu finden Sie in unserer Erklärung zur Barrierefreiheit. Verbesserungsvorschläge können Sie uns über unser Feedback-Formular Barriere melden zukommen lassen.

  • Schriftgröße

    Um die Schriftgröße anzupassen, verwenden Sie bitte folgende Tastenkombinationen:

    Größer

    ⌘command
    +

    Kleiner

    ⌘command
    –

    Größer

    Strg
    +

    Kleiner

    Strg
    –
  • Tastaturnavigation

    Verwenden Sie TAB und SHIFT + TAB, um durch nächste / vorherige Links, Formularelemente und Schaltflächen zu navigieren.

    Verwenden Sie ENTER, um Links zu öffnen und mit Elementen zu interagieren.

  • Kontrastmodus

    Drücken Sie die folgende Tastenkombination, um den Kontrast zu verringern bzw. zu vergrößern:

    Vergrößern

    ⌃control
    ⌥option
    ⌘command
    .

    Verringern

    ⌃control
    ⌥option
    ⌘command
    ,
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Drücken Sie die linke ALT-TASTE + linke UMSCHALTTASTE + DRUCK, um den Modus für hohen Kontrast schnell ein- oder auszuschalten.

  • Farben umkehren

    Drücken Sie folgende Tastenkombination, um die Farbumkehrung ein- und auszuschalten:

    ⌃control
    ⌥option
    ⌘command
    8
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Aktivieren Sie zuerst die Bildschirmlupe und schalten Sie dann die Farbumkehrung mit folgenden Tastenkombinationen ein und aus:

    1. Bildschirmlupe

    +

    2. Farben umkehren

    Strg
    Alt
    I
  • Bildschirmlupe

    Drücken sie folgende Tastenkombinationen, um die Bildschirmlupe zu verwenden:

    Ein-/ausschalten

    ⌥option
    ⌘command
    8

    Ansicht vergrößern

    ⌥option
    ⌘command
    =

    Ansicht verkleinern

    ⌥option
    ⌘command
    –
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Einschalten / Ansicht vergrößern

    +

    Ansicht verkleinern

    –